Don't hear, see or talk

Gehirn Tricks…

Nicht über etwas nachdenken zu müssen… Auch wenn Sie das Gefühl haben, dass etwas nicht stimmt.
Die Bequemlichkeit der kurzfristigen Argumentation, weil Details verwirrend sind.
Der Sucht nachgeben, weil die Alternative viel anstrengender ist.
Sie setzen ein Etikett auf alles, damit das Ganze klar bleibt.

Wir alle kennen Gehirntricks.
Buddha hat eine komplette Philosophie des Lebens darauf gestützt und gesagt, dass alles tatsächlich ein Gedanke ist, und dass dieser Gedanke durch unsere Wahrnehmungen und Vorurteile ernährt wird. Wir sind so an diesem Gedanke gebunden, dass wir leiden, wenn wir uns davon distanzieren müssen. Und wir sollten uns tatsächlich manchmal distanzieren, denn sowohl unsere Beobachtungen als auch unsere Überlegungen sind oft sehr trügerisch. Unser Gehirn, in dem all dies stattfindet, scherzt uns wann möglich.

Eigentlich haben wir ein furchtbar faules Gehirn.

Unser Gehirn und der Rest des Nervensystems versuchen, mit so wenig Energie wie möglich durchs Leben zu kommen. Warum? Vielleicht, weil dies biologisch bestimmt ist: Gehirne bereiten sich auf Momente der Gefahr vor. Dann müssen sie voll dran gehen und hart arbeiten, und brauchen dann viel Energie, um sicherzustellen, dass der Organismus, zu dem sie gehören, auch überlebt. Teilweise durch Reflexe, teilweise mit reinem kreativem Denken. Den Rest der Zeit nehmen sie es ruhig, und machen es bequem, solange die Folgen dieses Verhaltens akzeptabel sind.

Neue Dinge können herausfordernd, aber auch bedrohlich sein.
Es ist dann nützlich, zuerst zu sehen, ob Sie ähnliche Erfahrungen in der Vergangenheit hatten. Damit würde es vertrautes Terrain werden.
Sie können es auch einfach ignorieren, wenn das bequemer ist. Oder ganz anders erklären als das, was wirklich vor geht.

Klar ist das Ihre Comfortzone: so handeln als ob Sie alles im Griff haben, um damit dem Weg der Veränderung zu vermeiden.

Glücklicherweise bist du nicht der Einzige, der seinen Kopf in den Sand steckt.
Mit dir gibt es ganze Stämme, die ein solches Verhalten zeigen. Und deshalb scheint es so in Ordnung zu sein. Denn was andere tun, ist für Sie doch auch legitim, oder?
Aber es macht dich zur Schafherde gehören, die sich ohne Interesse herumführen lassen, scheren, melken und schlachten. Denn in unsere Nähe sind Anderen, die wesentlich unterschiedliche Verhaltensweisen zeigen. Im besten Fall trifft man einen Hirten. Das ist, was wir alle hoffen, denn ein Hirte beschützt dich und führt dich durch Schwierigkeiten. Das ganze Christentum basiert darauf.
Leider treffen Sie auch Händler und Metzger, Textilhersteller und hungrige Wölfe. Und, nicht vergessen, der Hirte muss auch noch von etwas leben…

Dich durch Versuchungen beeinflussen zu lassen, ist etwas so Einzigartiges.
Die Macht des geschriebenen Wortes („es steht doch da, oder?„), die Autorität („er sagt es, also...“), das Vorbild („sie tun es auch, also mache ich mit! „). Beispiele von Konzepte, die uns dazu bringen, unser kritisches Denken aufzugeben. Zusätzlich zu diesen 3 Prinzipien hat Robert Cialdini einige andere Mechanismen gezeigt: Knappheit („es gibt nur noch wenig davon, also schnell sammeln! „), mehr vom gleichen („alles was dazu gehört, ist gut zu haben“), Gegenseitigkeit („wenn jemand etwas für mich tut, fühle ich mich verpflichtet“), Gemeinschaftsgeist („in unserem Club gehört das nun mal so) , Sympathie („so nettes Personal...“).
Denken Sie daran, dass es Wölfe gibt, die dieses System missbrauchen, obwohl Cialdini behauptet, dass ein solches Verhalten letztlich kontraproduktiv funktioniert!

Wir alle machen regelmäßig Fehler wegen sogenannter kognitiver Vorurteile. Es gibt eine Menge dieser Art von „Vorurteilen“, und ein netter Film darüber kann unten gefunden werden. Wenn Sie es wagen, öfter in den Spiegel zu schauen, werden Sie immer mehr Gehirntricks entdecken, die Ihr Leben scheinbar leichter machen, aber die Sie auch sehr oft später in unerwünschte Situationen bringen.